In diesem Jahr feiert der „Imkerverein Idsteiner Land e.V.“ sein 150-jähriges Vereinsjubiläum.

Der Imkerverein Idstein wurde 1868 als Sektion des drei Jahre zuvor gegründeten Nassauschen Bienenzüchtervereins ins Leben gerufen und ist nach dem Idsteiner Stadtarchiv einer der ältesten Vereine Idsteins.

Vor dem Hintergrund, dass die meisten der heute 162 Vereinsmitglieder in den vier Kommunen Hünstetten, Idstein, Niedernhausen und Waldems, dem sogenannten „Idsteiner Land“ wohnen und dort auch ihre rd. 600 Bienenvölker halten, wurde der Vereinsname im Jahre 2011 der regionalen Struktur angepasst und in „Imkerverein Idsteiner Land“ umbenannt. Im Mai 2013 erfolgte für den, seit seiner Gründung, gemeinnützigen Verein die Eintragung in das Vereinsregister.

Bereits im Jahre 1984 konnte der Verein anlässlich des Hessischen Imkertages in Idstein sein 115-jähriges Bestehen feiern. Zu unserm 150. Vereinsjubiläum haben wir das Glück, den 49. Hessischen Imkertag in Idstein ausrichten zu dürfen.

Am 24. März 2018 werden wir unser 150. Vereinsjubiläum in der Stadthalle mit geladenen Gästen feiern. Als besonderes Highlight dieser Veranstaltung -darauf sind wir besonders stolz- wird eine Imkerin unseres Vereins zur „Hessischen Honigkönigin“ gekürt.

Am 25. März 2018 startet der Hessische Imkertag für die Öffentlichkeit um 08:45 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Unionskirche. Um 09:30 Uhr wird der Imkertag in der Stadthalle Idstein offiziell durch den Vorsitzenden des Hessischen Imkerbundes,  Manfred Ritz, eröffnet. Während des Tages können sich Besucher in zwei Vorträgen zum Thema Blühpflanzen und Insektenrückgang informieren. Eine begleitende Imkerei-Verkaufsaufstellung ist bis 18:00 Uhr geöffnet. Details zum Programm sind im Flyer zum Hessischen Imkertag 2018 zu finden.

Veröffentlicht: 20 Februar 2018

Das Frühjahr meinte es aufgrund der kühlen Temperaturen mit den Obstbauern und auch mit unseren Bienen nicht gut. Vielerorts verfror die Blüte, die Bienen blieben in ihren Beuten. Mitte Mai änderte sich das Wetter und so konnten die Bienen die Rapsblüte im Idsteiner Land als Nahrungsquelle nutzen. Zusehends verblasst diese Tage das strahlende Gelb der blühenden Rapsfelder im Idsteiner Land und die Imker sind gerade dabei den ersten Honig des Jahres zu schleudern. So kann in Kürze der neue regionale Honig an die Kunden abgegeben werden.

Die Entwicklung der Bienenvölker schreitet jetzt kräftig voran, die Völker vermehren sich und können schwärmen. Dabei ziehen sich die Bienen zunächst eine neue Königin und die alte verlässt mit einem Teil des Volkes als Schwarm die ehemalige Behausung. Solche Schwärme sammeln sich z.B. in Bäumen, an Straßenlampen, aber auch Gartenzäunen bevor sie auf der Suche nach einer neuen Bleibe weiterziehen. Sollten Sie einen Bienenschwarm entdecken, informieren Sie bitte ihre örtlichen Imker (Schwarm Notruf ). Wir fangen die Schwärme nach Möglichkeit ein, so dass sie eine Chance zum Überleben haben. Um eine gute Grundlage für das Jahr 2018 zu schaffen trafen sich die Imker diese Woche an unserem Lehrbienenstand, um die Königinnenzucht vorzubereiten.

Veröffentlicht: 03 Juni 2017
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Der Imkerverein Idsteiner Land hat in seiner Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt – der bisherige 1. Vorsitzende, Karl Horn, hat nach 10jähriger Vereinsleitung als symbolische Handlung die Vereinsglocke an den neuen Vorsitzenden, Michael Rodeck, übergeben.

Die Anwesenheit von 50 Mitgliedern in der Jahreshauptversammlung zeigte das hohe Interesse der Aktiven an ihrem Verein, konnte der Vorsitzende Karl Horn bei der Begrüßung im Gasthof Felsenkeller erfreut feststellen.

Die positive Entwicklung des bereits 1868 gegründeten Vereins zeigt sich auch in der Zunahme von 20 Neumitgliedern in 2016; insgesamt kann Karl Horn einen gut aufgestellten Verein an den neuen Vorstand übergeben. Unter den aktuell 158 Mitgliedern sind auch 33 Imkerinnen sowie 6 Kinder/Jugendliche. Von den Imkern und Imkerinnen werden 730 Bienenvölker überwiegend im Idsteiner Land gehalten. Durch diese gute Bienendichte ist die Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen auch in Zukunft gewährleistet.

Veröffentlicht: 17 April 2017
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